Klänge der Vergangenheit - Die Menschen kannten schon in der Steinzeit (ca. 40.000-2.500 v.Chr.) eine große Bandbreite an Musikinstrumenten. Wie haben sie geklungen, wie wurde auf ihnen gespielt, und wann, zu welchen Anlässen? Diesen Fragen widmet sich die Musikarchäologie. In diesem Kurs werden wir uns auf eine spannende Entdeckungsreise in die Frühzeit der Musik begeben. Neben kurzen Einführungen in die Thematik, in denen die Musikinstrumente verschiedener Kulturen der Vergangenheit beleuchtet werden, soll auch das improvisierte Spiel auf Nachbauten archäologischer Instrumente nicht zu kurz kommen. Im Kurs wird es darüber hinaus einen Workshop zum Bau von Rasseln aus Keramik geben.

Archäologie der Instrumente
Kurzinfos
Praxis / Theorie: 50 / 50
Vorkenntnisse: Keine benötigt; aber um auf den mitgebrachten Instrumenten selber spielen zu können ist Improvisation vorteilhaft.
Bitte mitbringen: -
Körpereinsatz / Bewegung: Wenn der Ton verarbeitet wird und die Rasseln gebaut werden
Wie viel musizieren wir selber? Ca. 25%
Der Dozent
Arnd Adje Both ist Musikarchäologe mit dem Forschungsschwerpunkt Musikkulturen Mesoamerikas. Nach Studien der Altamerikanistik und Ethnologie und mehreren Forschungsaufenthalten in Mexiko promovierte er mit einer Arbeit über die am Haupttempel der Azteken ausgegrabenen Musikinstrumente. Er lehrt und forscht an der Freien Universität Berlin. Er hat sich sowohl mit der Musik und den Musikinstrumenten des vorspanischen Amerikas beschäftigt als auch zu den Musikinstrumenten der europäischen Steinzeit gearbeitet. Darüber hinaus hat er als Kurator multimedialer Musikausstellungen gearbeitet, wie der Musik-Welten in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim und der Wanderausstellung ARCHAEOMUSICA, sowie den Klangspaziergang "Sounds of Teotihuacan" entworfen, der in der archäologischen Stätte von Teotihuacan, Mexiko, zu erleben ist. Zu seinen künstlerischen Aktivitäten zählen die Herstellung von Nachbauten archäologischer Musikinstrumente sowie das Spiel auf ihnen, Letzteres sowohl zum Zwecke der Forschung als auch im Rahmen atmosphärischer Improvisationen, u.a. im Zusammenspiel mit experimenteller elektronischer Musik. Zuletzt hat er die Medienstation "Musik in Mesoamerika" im Humboldtforum Berlin entwickelt. Dafür hat er eigene Einspielungen und Aufnahmen von Naturgeräuschen vermischt und damit musikbezogene Wandbilder, Reliefdarstellungen und Skulpturen des Ethnologischen Museums vertont.

Nächste Termine
20. – 22. März 2026
mu:v-Atelier in Hannover
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17. – 19. April 2026
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31. Juli – 04. August 2026
mu:v-Camp in Weikersheim
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